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Zertifikate, so viel Sie benötigen
Emissionsrechte
Die internationale Gemeinschaft hat sich im Rahmen des Kyoto-Protokolls Ziele für die Reduzierung des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2), gesetzt. Um diese Ziele zu erreichen, müssen bestimmte Produzenten mit hohem CO2-Ausstoß Emissionsrechte-Zertifikate erwerben und an eine zentrale Stelle abgeben – in Deutschland an die Deutsche Emissionshandelsstelle (DEHSt). Je Tonne CO2-Ausstoß ist ein Zertifikat erforderlich. Termin für die Abgabe der Zertifikate bei der DEHST ist jeweils der 30. April eines Jahres.
In der Anfangsphase wurden die Zertifikate größtenteils kostenlos zugeteilt. Ab 2013, der dritten Handelsperiode, werden viele Emittenten Zertifikate zukaufen müssen. 20 Prozent der Zertifikate sollen dann über Auktionen ersteigert werden. In den folgenden Jahren wird der Anteil Schritt für Schritt auf 70 (2020), und schließlich auf 100 Prozent (2025) erhöht.
Grünstromzertifikate
Energielieferanten und -produzenten haben sich zum Ziel gesetzt, den CO2-Ausstoß zu minimieren und erneuerbare Energiequellen zu fördern. Deshalb wurde im Jahr 2002 in 15 europäischen Ländern ein System zur Grünstromzertifizierung eingeführt.
Produzenten von „grüner“ Energie können seither Grünstromzertifikate (englisch Renewable Energy Certificates, RECs) erwerben und diese unabhängig von der produzierten Energie handeln. Grünstromzertifikate, Green Tags, Renewable Energy Credits oder Tradable Renewable Certificates (TRCs) sind offizielle Bescheinigungen, dass eine bestimmte Menge elektrischer Energie aus erneuerbaren Energiequellen produziert wurde.











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