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Stadtwerke Leipzig
Bereich Geschäftskunden der Stadtwerke Leipzig
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Bereich Geschäftskunden der Stadtwerke Leipzig

Biomasse

Für den Betrieb des Biomasseheizkraftwerkes Wittenberg/ Piesteritz und des Biomassekraftwerkes Bischofferode  verwenden die Stadtwerke Leipzig nur naturbelassene Waldresthölzer, die sich nicht zur Weiterverarbeitung eignen. Es wird ausschließlich bei Stammeinschlag oder Durchforstung anfallendes naturbelassenes Waldrestholz als Brennmaterial zur Energiegewinnung genutzt. Unter Waldrestholz versteht man Holz, welches bei der Bewirtschaftung und Landschaftspflege von Waldflächen anfällt. Die Stadtwerke Leipzig nutzen sowohl Nadel- und Laubhölzer als auch Bündel- und Hackgut, um ihren „Grünen Strom“ und umweltfreundlichen Dampf herzustellen. Um eine völlig CO2-neutrale Stromerzeugung zu gewährleisten, werden keine belasteten und behandelten Rest- und Althölzer der Holzindustrie verwandt, da diese zu einer starken Feinstaubemission führen. Der Einsatz von behandelten Althölzern und brennbaren Rohstoffen ist im Sinne des Umwelt- und Klimaschutzes kategorisch ausgeschlossen. Außerdem wird kein Holz eingesetzt, das nicht ohnehin aus forstwirtschaftlichen Gründen anfällt. Auf diese Maximen einigten sich Ende April 2007 Umweltschützer, Forstbehörden, Verwaltung, Politiker und die Stadtwerke Leipzig in einem sogenannten Mediationsverfahren.

Zusammenfassend gesehen, wird für den Betrieb der Biomasse(heiz-)kraftwerke kein Baum gefällt, der nicht ohnehin aus wald- und landschaftspflegerischen Gründen oder für den Holzmarkt zum Fällen vorgesehen war.

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