Wie haben sich gesetzliche Neuregelungen auf den Preis für Industriestrom ausgewirkt?
Verschiedene politische Faktoren beeinflussen in entscheidendem Maß den Preis für Industriestrom. In den vergangenen Jahren kam es zu einer Vielzahl gesetzlicher Vorschriften, die sich direkt auf den Preis auswirkten. Seit 1998 wuchs die Besteuerung von Industriestrom um den Faktor Sechs. So nahm der Staat damals noch gut zwei Milliarden Euro bei der Besteuerung von Strom ein. Heute liegt der Wert bei weit über 12 Milliarden Euro.
Zu den klassischen Abgaben wie Umsatz- und Stromsteuer kamen Instrumente wie das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und das Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG), welche sich auf den Strompreis erhöhend auswirken.
So sehr die Stadtwerke Leipzig den erkennbaren Fortschritt in Sachen Energiewirtschaft und Umwelt begrüßen, so deutlich müssen wir auch den wachsenden politischen Einfluss auf den Preis für Industriestrom konstatieren, der zu einer zunehmenden Belastung für viele Unternehmen im internationalen Wettbewerb wird. Gerade vor diesem Hintergrund gilt es Einsparungspotenziale bei den Kosten für Industriestrom zu identifizieren. Sie verbrauchen jährlich zwischen 100.000 kWh und 50 GWh? Dann lassen Sie sich von uns beraten.
- Welche Rolle spielen Strompreise als Kostenfaktor in der Industrie?
- Welche besonderen Regeln gelten für den Energiebezug von Industriekunden?
- Aus welchen Faktoren setzt sich der Preis für Industriestrom zusammen?
- Stromeinkauf für Industriekunden - mehr als eine Kostenfrage?
- Gibt es Unterschiede zwischen Industriekunden und Großkunden beim Bezug von Strom über die Stadtwerke Leipzig?
- In wie weit sind für die Industrie Schwankungen der Strompreise für Industriestrom auszuschließen?
- Unterscheidet sich der Stromeinkauf für die Industrie von dem für Privatkunden?









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