Unterscheidet sich der Stromeinkauf für die Industrie von dem für Privatkunden?
Außer bei der Bezugsmenge gibt es kaum Differenzen. Wie beim Stromeinkauf für Privatkunden, wird auch der Strom für Kunden der Industrie an der Strombörse in Leipzig EEX (European Energy Exchange) gehandelt. Von dort beziehen die Stadtwerke Leipzig den größten Teil des Stroms der bundesweit vertrieben wird.
Gleichzeitig sind wir jedoch bemüht, Alternativen zu schaffen und in die Unabhängigkeit vom Stromeinkauf am Strommarkt zu investieren. Im Lauf der vergangenen Jahre haben die Stadtwerke Leipzig deshalb eigene Anlagen zur Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien (Biomassekraftwerke) aufgebaut. Als verantwortungsvoller Stromlieferant sehen wir darin einen Beitrag zu mehr Versorgungssicherheit und ökologischer Orientierung. Davon profitiert natürlich auch die Industrie.
Die eigene Produktion von „Ökostrom“ macht den Strombezug unabhängiger von fossilen Quellen, deren Erschöpfbarkeit bekannt ist. Gleichzeitig verlieren die Stadtwerke Leipzig schrittweise ihre Abhängigkeit vom Stromeinkauf an der Börse. Als Energieversorger reagieren wir darauf auch zum Wohl unserer Kunden aus der Industrie, dem Bau- und Dienstleistungsgewerbe. Denn auch in Zukunft ist ein zuverlässiger Strombezug Basis für Wachstum und Standortsicherung der Unternehmen in Deutschland.
weitere Fragen:
- Welche Rolle spielen Strompreise als Kostenfaktor in der Industrie?
- Wie haben sich gesetzliche Neuregelungen auf den Preis für Industriestrom ausgewirkt?
- Welche besonderen Regeln gelten für den Energiebezug von Industriekunden?
- Aus welchen Faktoren setzt sich der Preis für Industriestrom zusammen?
- Stromeinkauf für Industriekunden - mehr als eine Kostenfrage?
- Gibt es Unterschiede zwischen Industriekunden und Großkunden beim Bezug von Strom über die Stadtwerke Leipzig?
- In wie weit sind für die Industrie Schwankungen der Strompreise für Industriestrom auszuschließen?









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